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INNICHEN INFO

Unterkunftsempfehlungen

Appartements Rader-Hartl-Hof, Innichen
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Innichen: lassen Sie sich verzaubern!

Die Hofmark Innichen in Südtirol liegt am Fuße des Haunolds und kann auf eine turbulente Vergangenheit zurückblicken. Das einst von den Römern besiedelte Gebiet wurde durch das vom Bajuwarenfürst Tassilo III. gestiftete Kloster missioniert und in den Besitz von Abt Atto von Freising übergeben.

Innichen - Dolomiten - Hochpustertal

Innichen verfügte über eine eigene Gerichtsbarkeit, die umliegenden Dörfer –zum Teil sogar bis Lienz- waren von der Hofmark Innichen in Südtirol abhängig. Von dem großen Einfluss und dem Reichtum zeugen nicht nur die vielen Hotels in Innichen oder die architektonisch sehr beachtenswerte Fußgängerzone, die gesäumt wird von vielen sehenswerten Geschäften, sondern vor allem die drei Kirchen. Die eine, kleinste, ist Teil des noch immer von Mönchen geführten Franziskanerklosters, die andere eine beachtenswerte Barockkirche zum Hl. Michael.

Das Wahrzeichen ist jedoch die Stiftskirche oder auch der Dom zu Innichen genannt. Beachten sollten Sie in dieser romanischen Anlage nicht nur die berühmte Kreuzigungsgruppe oder das Kuppelfresko sondern das gleich nach dem Haupteingang aufgehängte Relikt des Riesen Haunold. Die Sage besagt nämlich, dass der Riese Haunold auf dem gleichnamigen Berg hauste und manchmal den Innichnern half. So auch beim Bau des enormen Doms. Als Dank sollte er jedoch jeden Tag ein Kalb und ein Fass Wein erhalten. Da die Innichner aber, nach getaner Arbeit, nicht mehr bereit waren, den Riesen zu köstigen, stellten Sie ihm kurzerhand eine Falle und entledigten sich so Ihrer lästigen Pflicht. Eine seiner Rippen hängt noch heute in der Kirche und soll die Größe des Riesen beweisen!

Freizeit in Innichen

Der Hausberg Haunold in Innichen –Teil der Dolomiten- in Südtirol beherbergt aber noch andere Schätze: Im Winter verwandelt er sich in ein Ski- und Rodelparadies, in dem auch gerne Weltmeisterschaften, so z.B. die Snowboardweltmeisterschaft 1997 ausgetragen werden, im Sommer ist es ein beliebtes Ausflugsziel: Den Aufstieg nimmt Ihnen die Seilbahn ab, den Abstieg die Sommerrodelbahn! Sollten Sie lieber zu Fuß absteigen, machen Sie doch einen Abstecher zu den Ruinen des einst so glorreichen Wildbades - ein Kurhotel, das mit den verschiedenen Heilquellen so manch eine Berühmtheit heilen konnte. Auch wenn vom Jugendstilgebäude nicht mehr alles zu erkennen ist, der einstige Glanz, die Heilquellen und die besondere Atmosphäre sind immer noch erhalten!

Letzte Änderung 14.Mai 2012 12:10